Die Musik an der Hohenhamelner Realschule genoss in meiner Dienstzeit einen besonderen Stellenwert -
in Niedersachsen einmalig!
Die "begleitende" Chormusik spiegelte sich in vielen Ensembles wider:
Schulchor (immer mind. 110 Teilnehmende)
Kammerchor (32 ausgesuchte TN)
Ehemaligenchor, Elternchor und Lehrerchor!


Das musikalische Schulleben war geprägt von Außengewöhnlichem:
>>> Ständige Chorfreizeiten förderten den Schulchor.
>>> Jährliche musische Wettbewerbe förderten Begabungen.
>>> Zusätzliche musische AGs boten Raum für Entfaltung: Hörspiel-AG, Video-AG, Stabspiel-AG, Gitarren-AG, Blechbläser-AG, Flöten-AG und fallweise v.a.m.
>>> An dieser Realschule wurde die 1. Vokalklasse in Nieder- sachsen eingerichtet - mit 9 Stunden Musik !!
>>> Von 1976-2011 gab es 150 Theaterfahrten, fünf davon in gecharterten DB-Sonderzügen (immer ausgebucht).
Haushalt
Durch all die Unternehmungen hatte über Jahrzehnte das Fach Musik soviel Geldmittel zur Verfügung, dass es u.a.
> je nach instrumentalem Bedarf immer bis zu 5 Stipendien an der Kreismusikschule vergab,
> den großzügigen Musikraum in- strumental und technisch be- neidenswert ausstattete - bei meiner Pensionierung im Wert von 105.000,- € !!

Die schulischen Theaterfahrten -
immer auch mit Eltern und Ehemaligen - zählten 50 Teilnehmende und mehr. Als Beförderungsmittel diente oft die Bundesbahn und genau so oft der Doppeldeckerbus mit Chefdriver Rudi.
6x z.B. waren wir im Musical "Starlight-Express" in Bochum, 6x zu einer Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin. Ebenso besuchten wir alle großen Musicals in Hamburg ... usw.

Vielfaches Ziel
unserer so zahlreichen Theaterfahrten war allein 5x die Semperoper in Dresden.

Candlelight-Dinner im Dresdener Sophienkeller
Schicke Kleidung war bei allen Theaterfahrten Pflicht, insbesondere dann, wenn es in die Staatsopern ging.
Belohnt wurden dafür dann die Schülerinnen und Schüler mit zusätzlichen Highlights - wie z.B. dem besonderen Dinner vor oder nach der Vorstellung.